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Alpakas zählen, ebenso wie Lamas, zur Familie der Kamele und zur Gattung der Neuweltkameliden. Sie wurden vor mehr als 5000 Jahren in den südamerikanischen Anden von den Inkas aus den heute noch wild lebenden Vikunyas bwz. Guanakos gezüchtet.

Lamas und Alpakas sind Schwielensohler. Sie laufen auf zwei Ledersohlen und verursachen daher keine Trittschäden. Wie alle Kameliden kauen sie ihre Nahrung wieder, sie besitzen aber im Vergleich zu den normalen Wiederkäuern nur einen dreigeteilten Magen.

Neuweltkameliden sind intelligent, neugierig, freundlich, gutmütig, sauber, genügsam und sie strahlen eine faszinierende Ruhe aus. Auf Grund dieser Eigenschaften werden sie auch vermehrt als Therapietiere eingesetzt. Sie sind außerdem unkompliziert in der Haltung, zäh und robust. Aus ihrer ursprünglichen Heimat – den Anden – sind sie extreme klimatische Verhältnisse gewöhnt. Unser Klima im Isarwinkel ist daher problemlos für sie und im Winter bevorzugen die Tiere einen sog. Offenstall.

Ja, Lamas und Alpakas spucken – allerdings primär zur Klärung der Rangordnung innerhalb der Herde, bei Futterneid und nur sehr selten gegenüber Menschen.

Als Faserlieferant gezüchtet besitzt das Alpaka eine sehr feine Faser. Kleidung aus Alpakawolle erfreut sich auch bei uns wachsender Beliebtheit. Strick- und Webwaren aus Alpakafaser sind wunderbar leicht, warm und angenehm auf der Haut zu tragen.

Einen Verkaufsladen für Produkte aus Alpakawolle finden Sie bei einem Züchter am Riegsee in der Nähe von Murnau (siehe unter www.alpakahof-riegsee.de).